Auf dem Klo fielen mir drei Aufgaben ein, die ich dem Projektplan hinzufügen sollte, an dem ich gerade gearbeitet hatte. Ich öffnete in meinem Handy die einzig verfügbare Tabellenkalkulationsapp, "Numbers", und tippte die drei Aufgaben ein. In eine zweite Spalte gab ich die zugehörigen übergeordneten Projektbereiche ein. Denn nur Stichwörter als Memo hätte ich ja auch in mein Notizbuch (Evernote) eingeben können.
So aber konnte ich, zurück auf dem Arbeitsplatz, aus der Tabelle gleich die Zweispaltenstruktur in die offene Tabelle auf dem Computer übernehmen.
Ich hatte schon oft über ein mögliches "Arbeiten auf dem Klo" nachgedacht, aber erst heute zum ersten Mal etwas getan.
Die Lernschlussfolgerung ist:
Befindet sich das Hirn in einem Arbeitskontinuum, möchte ich es in diesem Kontinuum weiterarbeiten lassen. Ein kleiner Ortswechsel wie der dringende Gang auf die Toilette soll dabei nicht stören! Und dank unserer Technologien stört er auch nicht, die Arbeit kann beinah nahtlos weiterverrichtet werden!
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