Viele Bewohner des Westens beneiden Chinas historische Frische (das Land existiert sozusagen erst seit 30 Jahren) und sein politisches System, das aufgrund seiner scheinbaren Wendigkeit in der Umsetzung notwendiger Projekte als den westlichen Demokratien überlegen, ja als »fortschrittlich« gesehen wird. Die »Kommunistische Partei« wird hierbei wohl zu gerne als Machtmonolith gesehen, der sein ganzes Gewicht auf eine von zwei Handlungsvarianten legen und damit überhaupt das Konzept der »Notwendigkeit« aufwerten kann. Im Westen ist man gelangweilt und frustriert von den 50%-Notwendigkeiten, den Sowohl-als-auchs der Demokratie.
Wie kommt es zu diesen Wahrnehmungen? Das neue Megatrend-Buch John Naisbitts ist hier sicher als »einflussreich« zu nennen. Erstaunlich auch dieser Artikel aus dem McKinsey-Denktank, in dem Chinas Gestaltung seiner weiteren Verstadtlichung als potentiell vorbildlich für den Westen gedacht wird.
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